H.-U.- Wittchen, A. Perkonigg

DIA-X

Diagnostisches Expertensystem für psychische Störungen

H.-U.- Wittchen, A. Perkonigg

DIA-X

Diagnostisches Expertensystem für psychische Störungen

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Gruppiert Produkte - Artikel
Produktname
434,00 €
DIA-X - Gesamtsatz
Art.-Nr. 3276.00
75,00 €
DIA-X - Manual
Art.-Nr. 3276.01
26,50 €
DIA-X - Fragebogen DIA-SSQ
Block à 50
Art.-Nr. 3276.02
26,50 €
DIA-X - Fragebogen DIA-ASQ
Block à 50
Art.-Nr. 3276.03
26,50 €
DIA-X - Fragebogen DIA-DSQ
Block à 50
Art.-Nr. 3276.04
18,00 €
DIA-X - Interviewheft Längsschnitt
Art.-Nr. 3276.06
18,00 €
DIA-X - Interviewheft Querschnitt
Art.-Nr. 3276.09
301,00 €
DIA-X - PC-Programm
PC-Programm zur Durchführung
Art.-Nr. 3276.12
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Anwendungsbereich
Diagnostisches Expertensystem für psychische Störungen
Anwendungsgruppe
Jugendliche, Erwachsene
Durchführungsdauer
Screening: wenige Minuten; Interview: ca. 1 Stunde
Berufsgruppe
PsychologInnen, PsychiaterInnen, PsychotherapeutInnen, NeurologInnen

Anwendungsbereich

Die Diagnostik psychischer Störungen hat sich in den vergangenen 15 Jahren erheblich verändert und ausdifferenziert. Die adäquate Umsetzung der neuen diagnostischen Klassifikationssysteme in Forschung, Klinik und Praxis ist eine besondere Herausforderung für Psychologen, Ärzte und in der Ausbildung Stehende. DIA-X ist ein modulares und flexibles diagnostisches Beurteilungssystem, das den Benutzer in reliabler und effizienter Weise bei der Diagnostik nach den Forschungskriterien der ICD-10 und DSM-IV unterstützt.

Das Diagnostische Expertensystem besteht aus drei unterschiedlichen Komponenten:

  1. Screening-Verfahren, die Angst, Depression oder psychische Störungen allgemein erfassen.
  2. Ein standardisiertes Interview zur Erfassung psychischer Störungen im Längsschnitt (gesamte Lebenszeit) oder Querschnitt (letzte 12 Monate).Beide Versionen können sowohl als Papier-Bleistift-Verfahren als auch als Computer-Version eingesetzt werden. Die Auswertung (Erstellung der Diagnose) erfolgt in jedem Fall durch ein spezielles Computerprogramm.
  3. Ein umfassendes computergestütztes Diagnosesystem, das über 400 verschiedene Diagnosen aufgrund der Symptomkonstellation beim Patienten stellen kann.


Das Verfahren

Bei den Screening-Verfahren handelt es sich um kurze Fragebogen, die mit hoher Sensitivität und guter Spezifität entweder das Vorliegen irgendeiner psychischen Störung (DIA-SSQ), einer Angststörung (DIA-ASQ) oder einer Depression (DIA-DSQ) bestätigen oder verneinen. Wenn sich der Verdacht auf das Vorliegen einer psychischen Störung bestätigt, dann sollte das strukturierte Interview zur weiteren Abklärung eingesetzt werden. Darüber hinaus können die Screening-Fragebogen auch zur Veränderungsmessung dienen. Der Fragebogen DIA-SSQ besteht aus 17 Fragen, die beiden anderen aus jeweils 15 Fragen.


Gütekriterien

Reliabilität: Die Test-Retest-Reliabilität liegt zwischen r = .81 (Screening für Depression) und r = .84 (Screening für Angststörungen).
Validität: Die Sensitivität beträgt 86 Prozent (Screening für psychische Störungen), 95 Prozent (Screening für Depression) und 96 Prozent (Screening für Angststörungen). Die Spezifität beträgt 75 Prozent, 84 Prozent und 82 Prozent (in der obigen Reihenfolge der Verfahren).


DIA-X Interviews

Das Verfahren

Das Interview liegt in zwei verschiedenen Versionen vor: eine dient der Erfassung der Längsschnitt-Symptomatik (über die gesamte Lebenszeit), die andere zentriert auf die Querschnitt-Symptomatik (die letzten 12 Monate). Beide Versionen sind voll standardisiert und liefern Diagnosen von etwa 100 psychischen Störungen nach ICD-10 und DSM IV. Der modulare Aufbau und die Möglichkeiten der Verzweigung stellen sicher, dass trotz der Standardisierung nur die für den jeweiligen Probanden bedeutsame Symptomkonstellation in den Mittelpunkt des Interviews gestellt wird. Darüber hinaus können einige Komplexe ausgewählt werden. Zu dem eigentlichen Interviewheft gibt es ein Ergänzungsheft, in dem die untersuchte Person Angaben zur Symptomatik macht, die im Interview vertieft werden. Die Angaben im Ergänzungsheft dienen auch als Gedächtnisstütze.

Gütekriterien

Reliabilität: Die Interrater-Übereinstimmung liegt für die häufigsten psychischen Störungen zwischen 97 und 100 Prozent, das Interrater-Kappa zwischen .67 (Somatisierungsstörung) und .99 (Agoraphobie).

Besonderheiten

Neben der Durchführung des Interviews als Papier-Bleistift-Version kann auch eine computergestützte Version eingesetzt werden. Die Auswertung (Diagnosestellung) erfolgt in jedem Fall über das mitgelieferte Auswertungsprogramm. Vor der Anwendung wird ein Training empfohlen (2 Tage für die PC-Version, 4 Tage für die Papier-Bleistift-Form). Das Programm ist bis und mit Windows XP kompatibel.