A. Kormann, R. Horn, 2001

SSB

Screening für Schul- und Bildungsberatung


* Materialien lieferbar, solange der Vorrat reicht.

A. Kormann, R. Horn, 2001

SSB

Screening für Schul- und Bildungsberatung


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Gruppiert Produkte - Artikel
Produktname
13,00 €
SSB - Block 25 Wörter
à 40 Blatt
Art.-Nr. 3601.04
13,00 €
SSB - Block 30 Wörter
à 40 Blatt
Art.-Nr. 3601.05
13,00 €
SSB - Block 36/46 Wörter
à 40 Blatt
Art.-Nr. 3601.06
13,00 €
SSB - Block 50 Wörter
à 40 Blatt
Art.-Nr. 3601.07
13,00 €
SSB - Block Rechtschreiben
à 40 Blatt
Art.-Nr. 3601.08
13,00 €
SSB - Block Ergebnisdokumentation
à 40 Blatt
Art.-Nr. 3601.09
51,00 €
SSB - Antwortbogen Form A
50 Blatt
Art.-Nr. 3601.14
51,00 €
SSB - Antwortbogen Form B
50 Blatt
Art.-Nr. 3601.15
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Anwendungsbereich
Screening zur Erfassung einer Rechtschreibstörung
Anwendungsgruppe
Kinder
Alter
Rechtschreiben: 1. bis 10. Klasse; Intelligenz: 4. bis 10. Klasse
Durchführungsdauer
Rechtschreibscreening: ca. 20 Minuten; Intelligenzscreening: ca. 20 Minuten
Berufsgruppe
SonderpädagogInnen, PsychologInnen, PsychotherapeutInnen, PsychiaterInnen, NeurologInnen, KinderärztInnen

Anwendungsbereich

Ein zentrales Bildungsziel der Schule besteht darin, die kulturellen Grundfertigkeiten Lesen, Schreiben und Rechnen zu vermitteln. Dies gelingt nicht bei allen Schülern in gleichem Maße, da es neuro- bzw. entwicklungspsychologische Störungen gibt, die die erforderlichen Lernprozesse behindern. Die Rechtschreibstörung ist wegen der massiven Auswirkungen für die weitere schulische und berufliche Laufbahn von erheblicher Bedeutung. Daher will das Screeningverfahren für Schul- und Bildungsberatung eine Hilfe zur Erfassung dieser Störung bieten. Damit den betroffenen Schülern frühzeitig durch geeignete Maßnahmen geholfen werden kann, ist eine gezielte Überprüfung des Leistungsstands und ein Vergleich mit den Leistungen von Schülern in der gleichen Jahrgangsstufe notwendig. Die derzeit verfügbaren Verfahren leisten dies nur in begrenztem Umfang. Das SSB kann bei folgenden Entscheidungen und Fragestellungen eingesetzt werden: im Rahmen der Begutachtung einer Rechtschreibstörung bzw. Rechtschreibschwäche; unter dem Aspekt der Prävention zur Beseitigung negativer Einflüsse bei einer sich gerade erst anbahnenden individuellen Störung, bzw. Schwäche; zum Zwecke von didaktischen Differenzierungsentscheidungen in Verbindung mit Effizienzuntersuchungen; zur Objektivierung der Leistungsmessung als notwendige Ergänzung der Leistungsbeurteilung durch Lehrer/innen; zur Diagnose von spezifischen Leistungsstärken zur Vermeidung einer einseitigen "Defizitdiagnostik"; im Rahmen von Forschungsaktivitäten. In bezug auf die Durchführung und Interpretation der Ergebnisse stellt das Verfahren mit seinen eindeutigen Auswertungs- und Interpretationshinweisen keine besonderen Anforderungen und kann daher auch von Lehrern ohne Schwierigkeiten eingesetzt werden. 

Das Verfahren

Das SSB besteht aus 2 Teilen: Der erste Teil erfasst die Rechtschreibleistung mittels einem "konventionellen Diktat", einem sog. Lückentext und einem Diktat, bei dem nur einzelne kritische Wörter diktiert werden und der Sinnzusammenhang eines Satzes entfällt. Für das vorliegende Verfahren wurden für die verschiedenen Jahrgangsstufen unterschiedliche Formen realisiert. Beim zweiten Teil handelt es sich um einen sprachfreien Intelligenztest, der nach der Anweisung ohne weitere sprachliche Fertigkeiten bei den Testbearbeitern auskommt. Als Vorlage für dieses Verfahren diente der Figure Reasoning Test FRT. Das SSB kann als Einzel- und Gruppenverfahren eingesetzt werden. Das Rechtschreibscreening kann unabhängig vom Intelligenzscreening durchgeführt werden.


Gütekriterien

Reliabilität: Interne Konsistenz Cronbachs Alpha = .81; für eine Langform mit 45 Aufgaben wurde eine Retest-Reliabilität von .96 ermittelt.

Validität: Korrelation mit der Schulnote Deutsch r = .73 (N = 70) und Rechtschreiben r = .83, Korrelation mit dem Intelligenzscreening r = .02 (N = 82), Korrelation mit dem PSB-R Gesamtwert r = .52 (N = 58), 5. Jahrgangsstufe.

Normen

Rechtschreibscreening: Prozentrangnormen basierend auf insgesamt 19.756 Schülern, je nach Schulstufe zwischen N = 148 (Klasse 10) und N = 2851 (Klasse 4). Intelligenzscreening: Grobeinstufung in "überdurchschnittliche", "durchschnittliche" und "unterdurchschnittliche" Leistung auf der Grundlage von Altersnormen für 4.319 Schülern der Klassen 4 bis 10.

Hinweis

Die SSB Testhefte Form A und B entsprechen denen des FRT-J.