Online-Konferenz am 29. September 2021

Pearson Xchange 2021

Thema: "Heranwachsen in der Pandemie – Auswirkungen und Herausforderungen für Kinder und Jugendliche"

Online-Konferenz am 29. September 2021

Pearson Xchange 2021

Thema: "Heranwachsen in der Pandemie – Auswirkungen und Herausforderungen für Kinder und Jugendliche"
Gruppiert Produkte - Artikel
Produktname Nettopreis
59,00 €
Pearson Xchange 2021 - Online / 29.09.2021
Dauer: 7:30 Stunden
Art.-Nr. 5100.34/course:538100_577264
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Anwendungsbereich
Das Fachsymposium zur Testdiagnostik
Berufsgruppe
PsychologInnen, PsychiaterInnen, PsychotherapeutInnen, SchulpsychologInnen, SonderpädagogInnen
Ort
Online
Punkte
7

Die Pearson Xchange 2021 findet am 29. September 2021 als Online-Konferenz statt.

Thema: "Heranwachsen in der Pandemie  Auswirkungen und Herausforderungen für Kinder und Jugendliche"



Technische Voraussetzung & Webinar-System:
 
Wir werden das Webinar-System ZOOM nutzen. Wenige Tage vor unserer Online-Konferenz erhalten Sie eine E-Mail mit dem Link zum virtuellen ZOOM Konferenz-Raum, über den Sie teilnehmen können. Sie müssen nichts herunterladen oder installieren. Ihre technische Verbindung mit ZOOM können Sie hier vorab testen >>.

Darüber hinaus benötigen Sie einen Computer, Lautsprecher und eine stabile Internetverbindung (keine Kamera und Mikrofon notwendig). Fragen können im virtuellen Konferenz-Raum schriftlich gestellt werden.


Ich kann nicht live teilnehmen. Wie erhalte ich dennoch Zugriff auf die Aufzeichnungen?

Wenn Sie nicht live teilnehmen können, melden Sie sich bitte einfach über den Webshop an. Ein paar Tage nach der Veranstaltung bekommen Sie automatisch einen Link per E-Mail zugeschickt, mit dem Sie Zugang zu den Aufzeichnungen haben.


Hinweis für Studierende: 
Studierende dürfen an der Veranstaltung kostenfrei teilnehmen. Bitte schreiben Sie uns eine E-Mail mit einem Nachweis an akademie.de@pearson.com, um sich anzumelden.


Stornierungshinweis:
Bis einschließlich 28. September 2021 können Sie Ihre Teilnahme kostenlos stornieren. Die Stornierung muss in schriftlicher Form per E-Mail an akademie.de@pearson.com erfolgen. Nach diesem Kalendertag ist die gesamte Gebühr fällig und Sie haben einen Zugriff auf die Aufzeichnungen.

09:00 – 09:15
Beginn / Einführung


09:15 – 10:15
Prof. Sascha Neumann (Professor für Erziehungswissenschaft mit Schwerpunkt Sozialpädagogik)
Kinder und Jugendliche in der Pandemie: Forschungsergebnisse zu Alltag, Wohlbefinden und Unterstützungsmöglichkeiten
 
10:15 – 10:30
Pause


10:30 – 11:30
Dr. Justine Hussong (Dipl.-Psychologin, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin)
COVID-19 – Veränderungen in Diagnostik & Therapie aus kinder- und jugendpsychotherapeutischer Sicht
 
11:30 – 12:30
Ulrike Becker-Redding (M.Sc., Diplom-Logopädin)
Verbale Entwicklungsdyspraxie (VED) – Auswirkung auf Sprachentwicklung und psychosoziale Entwicklung sowie die durch COVID-19 resultierenden Konsequenzen


12:30 – 13:15
Mittagspause


13:15 – 14:30
Dr. Johanna Hilkenmeier (Diplom-Psychologin (Dipl.-Psych.) und integrative Lerntherapeutin (M.A.))
Elternarbeit und Elterngespräche in der Lerntherapie vor, während und nach der Pandemie


14:30 – 14:45
Pause


14:45 – 15:30
Dr. Christoph König (Goethe Universität Frankfurt)
Auswirkungen coronabedingter Schulschließungen auf die Schülerleistung – Erkenntnisse aktueller Forschung


15:30 – 16:15
Dr. Hanna Gaspard (Diplom-Psychologin)
Motivation von Schülerinnen und Schülern im Distanzunterricht: Herausforderungen und Ansätze zur Förderung

Ulrike Becker-Redding, M.Sc., Diplom-Logopädin

1977 Staatsexamen Logopädie an der Universität Münster. 1980 Master of Science in Speech Pathology an der Boston University (USA). 1980 bis 1985 Tätigkeit als Klinische Logopädin, University Hospital, Boston (USA) mit dem Schwerpunkt Neuropädiatrie. 1985 bis 1994 als Lehrlogopädin und Schulleitung (LLA Gießen) der Fachbereiche Kindersprache und Stottern tätig. Seit 1994 Tätigkeit in eigener Praxis in Bochum. Dozententätigkeit in den Bereichen Entwicklungsdyspraxie, LRS, Dysgrammatismus NLP-Practitioner, Supervision im Bereich Kindersprache. 1994 bis 1999 Entwicklung der KoArt®-Therapie. Seit 2007 Lehrtätigkeit an der Schule für Logopädie Universitätsklinikum Essen, Fachbereiche Kindersprache, Stottern.

 

PD Dr. Hanna Gaspard, Diplom-Psychologin

2012 Diplom in Psychologie an der Universität des Saarlandes. 2015 Promotion in Psychologie zur Förderung von Motivation im Mathematikunterricht an der Universität Tübingen, anschließend wissenschaftliche Mitarbeiterin und Nachwuchsgruppenleiterin am Hector-Institut für Empirische Bildungsforschung an der Universität Tübingen. 2020 Habilitation und Venia Legendi für Empirische Bildungsforschung und Pädagogische Psychologie, aktuell Vertretung einer Professur in der Empirischen Bildungsforschung am Institut für Schulentwicklungsforschung an der TU Dortmund. Forschungsschwerpunkte sind die Entwicklung der Motivation im Schulkontext und Interventionen zur Förderung schulischer Motivation.

 

Dr. Johanna Hilkenmeier, Diplom-Psychologin (Dipl.-Psych.) und integrative Lerntherapeutin (M.A.)

Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fakultät für Erziehungswissenschaft der Universität Hamburg; Promotion zum Thema Elternsprechtage als Forschungs- und Handlungsfeld; Koordination des Projekts „LetS-GO!“ – Integrative Lerntherapie in der Schule – Gemeinsam vor Ort. Forschungsschwerpunkt Professionalisierung Lerntherapie; Universitäre Lehrtätigkeit im Bereich sonderpädagogische Diagnostik.

 

Dr. Justine Hussong (PhD), Dipl.-Psychologin, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin

Klinische und wissenschaftliche Mitarbeiterin der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie am Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg seit 2009. Seit 2018 Leiterin des Forschungsbereichs. Promotion an der Maastricht University (NL) zum Thema Ausscheidungsstörungen bei genetischen Syndromen und geistiger Behinderung 2018. Approbation zur Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin (VT) 2017, Studium der Psychologie an der Universität des Saarlandes 2004-2009. Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: neurobiologische Entwicklungsstörungen, Ausscheidungsstörungen, FASD, geistige Behinderung, genetische Syndrome.

 

Dr. Christoph König

Seit 2018 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Psychologie der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Arbeitseinheit Pädagogische Psychologie mit Schwerpunkt Beratung, Diagnostik und Evaluation; Mitarbeit im Projekt „Coronabedingte Bildungsbenachteiligungen erkennen und verringern“ (CoBi; gefördert vom Corona-Fonds der Goethe-Universität Frankfurt am Main und der Beisheim Stiftung); Forschungsschwerpunkte in den Bereichen computerisiertes adaptives Testen, Forschungsmethodik aktueller Large-Scale Assessments und Bayesianischer Statistik.

 

Prof. Dr. phil Sascha Neumann, Professor für Erziehungswissenschaft mit Schwerpunkt Sozialpädagogik

Sascha Neumann ist seit 2020 Professor für Erziehungswissenschaft mit Schwerpunkt Sozialpädagogik am Institut für Erziehungswissenschaft der Eberhard Karls Universität Tübingen. Zwischen 2017 und 2020 war er als ordentlicher Professor für Pädagogik der frühen Kindheit und Kindheitsforschung an der Universität Luxemburg beschäftigt sowie zwischen 2013 und 2017 als Assoziierter Professor für Bildungsforschung mit Schwerpunkt Sozialisation und Entwicklung in Kindheit und Jugend an der Universität Fribourg (CH). In Fribourg leitete er zugleich das dortige Universitäre Zentrum für Frühkindliche Bildung (ZeFF).

Ulrike Becker-Redding (M.Sc., Diplom-Logopädin)

Verbale Entwicklungsdyspraxie (VED) – Auswirkung auf Sprachentwicklung und psychosoziale Entwicklung sowie die durch COVID-19 resultierenden Konsequenzen

Im Vortrag werden die Auswirkungen der Verbalen Entwicklungsdyspraxie insbesondere auf die expressive Sprachentwicklung thematisiert. Es wird außerdem besprochen, wie weitreichend die aktuellen Einschränkungen in der psychosozialen Entwicklung sein können, wie die Sprachentwicklung angemessen diagnostiziert werden kann und welche zusätzlichen Faktoren durch COVID-19 auftreten.

 

PD Dr. Hanna Gaspard (Diplom-Psychologin)

Motivation von Schülerinnen und Schülern im Distanzunterricht: Herausforderungen und Ansätze zur Förderung

Die Motivation von Schülerinnen und Schülern ist ein bedeutsamer Prädiktor ihres schulischen Lernverhaltens, ihrer Lernergebnisse und ihres schulischen Wohlbefindens. Die Motivation zu lernen auch in Zeiten des Distanzunterrichts aufrechtzuerhalten, stellt eine wichtige Herausforderung für Lehrkräfte und Eltern dar. Im Vortrag werden in der Forschung prominente Theorien zur Motivation von Schülerinnen und Schülern, aktuelle Forschungsergebnisse zu motivationalen Herausforderungen und Ansätze zur Förderung von Motivation vorgestellt.

 

Prof. Dr. phil Sascha Neumann (Professor für Erziehungswissenschaft mit Schwerpunkt

Sozialpädagogik)

Kinder und Jugendliche in der Pandemie: Forschungsergebnisse zu Alltag, Wohlbefinden und Unterstützungsmöglichkeiten

Die Pandemie hat auch das Leben von Kindern und Jugendlichen erheblich beeinflusst. Wie genau aber hat sich ihr Alltag verändert und was bedeuteten die Veränderungen für das Wohlbefinden der Kinder und Jugendlichen und ihre Entwicklungsmöglichkeiten? Was können Erwachsene tun, um Kinder und Jugendliche zu unterstützen? Der Vortrag greift diese Fragen auf der Basis von Studienergebnissen auf, die auf eine Befragung von Kindern und Jugendlichen in verschiedenen Ländern zurückgehen. Die Ergebnisse liefern wichtige Anhaltspunkte dazu, wie sich die Pandemie auf die nachwachsende Generation ausgewirkt hat.

 

Dr. Justine Hussong (Dipl.-Psychologin, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin)

COVID-19 – Veränderungen in Diagnostik & Therapie aus kinder- und jugendpsychotherapeutischer Sicht

Die COVID-19-Pandemie und die damit einhergehenden Maßnahmen haben in nahezu allen Lebensbereichen zu Einschränkungen und Veränderungen im Alltag geführt. Vor allem bei Kindern und Jugendlichen können diese Veränderungen (z. B. durch Homeschooling, veränderter Tagesrhythmus, Wegfall von sozialen Aktivitäten) psychische Belastungen hervorrufen oder bestehende psychiatrische Erkrankungen verstärken. Andererseits führten Regelungen und Verordnungen zum Schutz der Mitarbeiter zu einigen Herausforderungen in der psychiatrischen bzw. psychotherapeutischen Versorgung. Dieser Vortrag stellt neue Befunde zur psychischen Symptomatik im Kindes- und Jugendalter vor und thematisiert Probleme sowie veränderte Abläufe in Diagnostik und Therapie im kinder- und jugendpsychiatrischen Bereich. Ergänzend werden Beratungs- und Therapieangebote in der Arbeit mit psychisch belasteten Kindern und Jugendlichen vorgestellt.

 

Dr. Johanna Hilkenmeier (Diplom-Psychologin (Dipl.-Psych.) und integrative Lerntherapeutin (M.A.))

Elternarbeit und Elterngespräche in der Lerntherapie vor, während und nach der Pandemie

Im Vortrag wird zunächst ein Einblick gegeben in Gelingensbedingungen für Elternarbeit und Elterngespräche im Kontext von Schule und Lerntherapie. Hierbei geht es konkret um organisatorische Aspekte, aber auch um Gesprächsstrategien und die eigene Haltung. Diese Gelingensbedingungen werden in Zusammenhang gebracht mit Bedarfen und Bedingungen, die während der Corona-Pandemie neu entstanden oder verstärkt wurden.


Dr. Christoph König

Auswirkungen coronabedingter Schulschließungen auf die Schülerleistung – Erkenntnisse aktueller Forschung

Die coronabedingten Schulschließungen im Frühjahr 2020 haben Bildungssysteme weltweit auf eine harte Probe gestellt. Eltern, Lehrerinnen und Lehrer und Schülerinnen und Schüler sahen sich mit einer abrupten Umstellung auf Distanzlernen konfrontiert, wofür Erfahrungswerte teilweise komplett fehlten. Inwiefern sich die coronabedingten Schulschließungen und die damit verbundenen Umstellungen auf die Schülerleistung auswirkten soll in diesem Vortrag geklärt werden. Berichtet werden die Ergebnisse eines systematischen Reviews von Studien, die den Zusammenhang zwischen coronabedingten Schulschließungen im Frühjahr 2020 und der Schülerleistung an allgemeinbildenden Schulen untersuchten. Zudem wird in einem Ausblick das Projekt „Coronabedingte Bildungsbenachteiligungen erkennen und verringern“ (CoBi) vorgestellt, mit dem auf die gefundenen Effekte reagiert werden soll.

Das Ziel der Pearson Xchange ist es, aktuelle Aspekte im Bereich der Diagnostik darzulegen. Thematisiert werden neue Forschungsbefunde sowie der Einsatz von Testverfahren im Praxisalltag. Dabei werden die Möglichkeiten, aber auch Grenzen der Diagnostik aufgezeigt.

Wir setzen damit den begonnenen Weg fort, mit der Pearson Xchange eine Plattform für den Austausch mit Experten zu diagnostischen Fragestellungen zu schaffen.

Die Pearson Xchange fand als Fachsymposium zur Testdiagnostik erstmalig 2013 unter dem Namen „User Conference“ als Ergänzung zum Programm der Pearson Akademie statt. Von Anfang an lag dabei das Augenmerk auf der praxisbezogenen Wissensvermittlung. Einen ganzen Tag lang werden auf verschiedene Weise unterschiedliche Aspekte der Diagnostik behandelt.