Pearson Blog

Psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen und der Einsatz der Beck Youth Inventories – Second Edition (BYI-2)

Die Zahl der in Deutschland lebenden Kinder und Jugendlichen, die an einer psychischen Erkrankung leiden, ist hoch. Aktuelle Studien, wie beispielsweise die BELLA-Studie, weisen auf eine hohe Prävalenz von psychischen Störungen bei Kindern hin, wie beispielsweise Angststörungen (10 %), disruptive Störungen/Störungen des Sozialverhaltens (7,6 %) und Depressionen (5,4 %). Auch die kürzlich veröffentlichte Analyse von rund 800.000 DAK-versicherten Kindern und Jugendlichen aus dem Jahr 2017 mit Schwerpunkt „Depression und Angststörung“ im Kinder- und Jugendreport 2019 deutet darauf hin, dass psychische Erkrankungen bereits bei Minderjährigen weit verbreitet sind; mit rund 27 % Prävalenz sind sie die fünfthäufigste Erkrankungsart. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Depressionshäufigkeit bei den erfassten Kindern und Jugendlichen in 2017 sogar um 5 % gestiegen.

Das Vorliegen von emotionalen und/oder verhaltensbezogenen Problemen im Kindes- und Jugendalter führt häufig nicht nur zu akutem Leidensdruck bei den Betroffenen, sondern kann auch vielfältige negative Auswirkungen auf den weiteren Lebensverlauf der Heranwachsenden haben. So gehen beispielsweise bestimmte Formen psychischer Auffälligkeiten ....

Blogartikel BYI-2

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Rekrutierung – so treffen Sie mit dem passenden Testverfahren die richtigen Personalentscheidungen

Rekrutierungsentscheidungen gehören zu den schwierigsten Entscheidungen innerhalb eines Unternehmens. Die richtigen Mitarbeiter auf die richtigen Positionen zu setzen, ist entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit und die Entwicklung eines Unternehmens.

Die Rekrutierung von neuen Mitarbeitern ist oft ein zeitaufwändiger Prozess, sodass es wichtig ist, diesen Prozess effizient und zuverlässig zu gestalten. Ein wichtiges Puzzleteil bei der Rekrutierung ist daher die Verwendung von psychologischen Testverfahren, die die Entscheidungen erleichtern und begründen sollen. Doch in einigen Fällen ist es fast genauso schwierig, das richtige Testverfahren zu finden wie die richtige Person für einen Job. Worauf sollte die Auswahl des Testverfahren basieren und welche Forschungsgrundsätze eignen sich am besten für die Rekrutierung? ...

Bewerber bei einem Test

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Seminarprogramm 2020 der Pearson Akademie ansehen!

Wir hoffen, dass Sie gut ins neue Jahr gestartet sind und nach einer besinnlichen Weihnachtszeit wieder erfolgreich in den Arbeitsalltag gefunden haben.

Haben Sie sich schon Gedanken gemacht, welche Fortbildung Sie in diesem Jahr besuchen möchten? Haben Sie im letzten Jahr ein neues Testverfahren erworben und benötigen Unterstützung bei der Anwendung und Interpretation?

Dann könnte im neuen Seminarprogramm der Pearson Akademie etwas für Sie dabei sein. Neben Grundlagen- und Fallseminaren zu unseren Testverfahren aus dem Intelligenz- und Entwicklungsbereich bietet die Pearson Akademie auch Kurse zu allgemeinen diagnostischen Themen an.

Neu im Programm!
Brandneu ist das Seminar "Intelligenzdiagnostik für Schule und sonderpädagogische Förderung", das am 15.5.2020 erstmalig in Frankfurt/Main stattfindet. Das Seminar erörtert ....

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IQ-Interpretation: Was bedeuten die Grundraten? oder: Wieso die 23-Punkte-Regel überflüssig ist

In meinen Intelligenzseminaren merke ich immer wieder, dass viele AnwenderInnen große Schwierigkeiten haben, die Bedeutung von Diskrepanzen zwischen verschiedenen Skalen innerhalb einer Testbatterie (oder unter Umständen auch zwischen Testbatterien) richtig einzuordnen. Manchmal passiert es auch, dass ich langwierig über die Bedeutung von Grundraten in der WISC referiere, nur um anschließend von den Teilnehmern gesagt zu bekommen, man würde die 23-Punkte-Regel anwenden, man habe das schließlich so gelernt. Von einigen wird angeführt, diese Regel stünde doch sogar in den Testmanualen von WISC-V oder KABC-II – was aber nicht zutrifft. Ich habe auch gehört, die Regel sei „Allgemeinwissen“ eines jeglichen Testleiters oder einer jeglichen Testleiterin.

Die 23-Punkte-Regel

Für diejenigen TestanwenderInnen, welche die 23-Punk­­­te-Regel nicht kennen, möchte ich sie an dieser Stelle kurz erklären: Die Regel besagt ....

23 Punkte Regel

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Gewinner unserer Kongress-Gewinnspiele

Wir haben auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Preise an unserem Messestand auf verschiedenen Kongressen verlost.

Wir bedanken uns für die rege Teilnahme und gratulieren recht herzlich folgenden Gewinnern:

paEpsy Meeting in Leipzig von 9.–12. September 2019

1. Preis: WISC-V Gesamtsatz im Wert von 1.435,00 Euro

Gewinnerin: Frau J. Heß aus W.

2. Preis: Webshop-Gutschein in Höhe von 500 Euro

Gewinnerin: Frau Y. Kammerer aus T.

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Tolle Aktionen im Pearson Adventskalender 2019

Wir möchten Ihnen auch in diesem Jahr wieder die Weihnachtszeit mit zahlreichen Angeboten und Rabatten für all unsere psychologischen Testverfahren versüßen.

Freuen Sie sich auf Aktionen für unsere Verfahren aus dem intelligenzdiagnostischen (wie Raven's 2, WISC-V oder KABC-II), entwicklungsdiagnostischen (wie ET 6-6-R, BAYLEY-III oder M-ABC-2) oder auch klinischen Bereich (wie BDI-II, BYI-2 oder BSI).

Schauen Sie sich gleich unsere Weihnachts-Angebote an und profitieren Sie von zahlreichen Rabatten:

Zum Pearson Adventskalender 2019 >>


Adventskalender 2019 von Pearson

Neu im Programm: Kostenfreier Workshop zur Anwendung von Q-interactive

Sind Sie sich noch unschlüssig, ob Sie sich Q-interactive anschaffen sollen? Wissen Sie noch nicht, ob es das Richtige für Sie ist?

Dann laden wir Sie recht herzlich zu unseren kostenfreien Workshops zum Thema "Digitales Testen" mit Q-interactive (WISC-V und WPPSI-IV) in Frankfurt am Main ein.

Q-interactive Workshop in Frankfurt

Im Workshop erhalten Sie eine Einführung in die digitale Anwendung und....

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Verleihung des Pearson-Preises 2019 für herausragende Masterarbeiten

Alle zwei Jahre verleiht die Fachgruppe der Differentiellen Psychologie, Persönlichkeitspsychologie und psychologischen Diagnostik der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs) Preise für herausragende Masterarbeiten. Bereits 2017 hat Pearson zwei Masterarbeiten auf dem Gebiet der Persönlichkeitspsychologie und Psychologischen Diagnostik prämiert. 

In diesem Jahr fand die Preisverleihung im Rahmen der 15. Arbeitstagung der Fachgruppe DPPD vom 16. bis 18. September 2019 an der Technischen Universität Dresden statt. Die Arbeiten sind mit jeweils 350 € dotiert....

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Aktuelle Forschungsbefunde zum Flynn-Effekt

Was ist der Flynn-Effekt?

Im Laufe des 20. Jahrhunderts stieg die Leistung der Bevölkerung bei Intelligenztestverfahren in weiten Teilen der Welt allmählich an. Dieses Phänomen, welches besagt, dass der IQ-Wert einer Population im Laufe der Zeit kontinuierlich ansteigt, wurde nach dem Politologen James R. Flynn benannt, der diese Theorie untersucht und in Studien anhand von Testergebnissen begründet hat.
Flynn-Effekt

Um den Flynn-Effekt verstehen zu können, ist es nötig, etwas tiefer in die Standardisierung von Intelligenztestverfahren einzutauchen:
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Aus der Testentwicklung: Adaptation von Bilditems

Bei vielen in Deutschland häufig angewendeten Testverfahren wie z. B. den Wechsler-Tests (Wechsler Adult Intelligence Scale – Fourth Edition [WAIS-IV; Wechsler, 2012], Wechsler Intelligence Scale for Children – Fifth Edition [WISC-V; Wechsler, 2017], Wechsler Preschool and Primary Scale of Intelligence - Fourth Edition [WPPSI-IV; Wechsler, 2018] etc.) handelt es sich um Adaptationen US-amerikanischer Verfahren.

Neben der Überführung in die deutsche Sprache und der Erhebung einer repräsentativen Stichprobe zur Berechnung aktueller deutscher Normwerte ist ein weiterer wichtiger Aspekt bei der Adaptation des Verfahrens die Berücksichtigung kulturspezifischer Besonderheiten nicht nur im Sprachgebrauch, sondern auch ....

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