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Depressionen trotz Distanz per Ferndiagnostik mit der digitalen Plattform Q-global identifizieren

Depression testen

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) veröffentlichte am 12. März 2020 ihre Empfehlungen, um die negativen Auswirkungen der aktuellen Corona-Gesundheitskrise auf die psychische Gesundheit und das psychosoziale Wohlbefinden der Bevölkerung und der Angehörigen aller Gesundheitsberufe in Grenzen zu halten.

Auch PsychologInnen, PsychiaterInnen, NeuropsychologInnen, PsychotherapeutInnen und alle angrenzenden Berufsgruppen tun ihr Möglichstes, um auch in dieser schwierigen Zeit gut erreichbar zu sein und für Menschen, die Hilfe benötigen, da zu sein. So kann die Diagnostik beispielsweise per Zugangslink über die digitale Plattform Q-global erfolgen.

Mit Q-global können Sie einige unserer Testverfahren trotz der strengen Regularien und des Kontaktverbots ganz einfach per Zugangslink kontaktlos nutzen. Dazu gehören Fragebogenverfahren für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, mit denen Sie psychische Probleme wie Depression, Angststörungen oder Panikattacken diagnostizieren können. Explizit für SchülerInnen kann die Situation besonders belastend sein, weswegen es wichtig ist, die psychischen Folgen frühzeitig zu erkennen (z. B. mit den BYI-2).

Wie funktioniert das kontaktlose Testen mit Q-global?
Sie loggen sich in Q-global ein und senden den Fragebogen per Link an die E-Mail-Adresse der Testperson. ....

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Psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen und der Einsatz der Beck Youth Inventories – Second Edition (BYI-2)

Die Zahl der in Deutschland lebenden Kinder und Jugendlichen, die an einer psychischen Erkrankung leiden, ist hoch. Aktuelle Studien, wie beispielsweise die BELLA-Studie, weisen auf eine hohe Prävalenz von psychischen Störungen bei Kindern hin, wie beispielsweise Angststörungen (10 %), disruptive Störungen/Störungen des Sozialverhaltens (7,6 %) und Depressionen (5,4 %). Auch die kürzlich veröffentlichte Analyse von rund 800.000 DAK-versicherten Kindern und Jugendlichen aus dem Jahr 2017 mit Schwerpunkt „Depression und Angststörung“ im Kinder- und Jugendreport 2019 deutet darauf hin, dass psychische Erkrankungen bereits bei Minderjährigen weit verbreitet sind; mit rund 27 % Prävalenz sind sie die fünfthäufigste Erkrankungsart. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Depressionshäufigkeit bei den erfassten Kindern und Jugendlichen in 2017 sogar um 5 % gestiegen.

Das Vorliegen von emotionalen und/oder verhaltensbezogenen Problemen im Kindes- und Jugendalter führt häufig nicht nur zu akutem Leidensdruck bei den Betroffenen, sondern kann auch vielfältige negative Auswirkungen auf den weiteren Lebensverlauf der Heranwachsenden haben. So gehen beispielsweise bestimmte Formen psychischer Auffälligkeiten ....

Blogartikel BYI-2

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