M. G. von Aster, M. W. Bzufka, R. R. Horn, Mitwirkung von M. Weinhold-Zulauf und M. Schweiter, 2009

ZAREKI-K

Neuropsychologische Testbatterie für Zahlenverarbeitung und Rechnen bei Kindern - Kindergartenversion

M. G. von Aster, M. W. Bzufka, R. R. Horn, Mitwirkung von M. Weinhold-Zulauf und M. Schweiter, 2009

ZAREKI-K

Neuropsychologische Testbatterie für Zahlenverarbeitung und Rechnen bei Kindern - Kindergartenversion
Gruppiert Produkte - Artikel
Produktname
128,50 €
ZAREKI-K - Gesamtsatz
Manual, Arbeitsblätter (25), Bewertungs- und Protokollbögen (25), 1 Satz Holzwürfel
Art.-Nr. 3600.00
46,50 €
ZAREKI-K - Manual
Art.-Nr. 3600.01
13,00 €
ZAREKI-K - Arbeitsblätter
25 Stück
Art.-Nr. 3600.02
41,50 €
ZAREKI-K - Bewertungs- und Protokollbogen
25 Stück
Art.-Nr. 3600.03
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Anwendungsbereich
Testbatterie zur Erfassung der Fähigkeiten im Umgang mit Zahlen und Mengen bei Kindergarten- und Vorschulkindern
Anwendungsgruppe
Kinder
Alter
5 bis 7 Jahre
Durchführungsdauer
30 bis 40 Minuten
Berufsgruppe
SonderpädagogInnen, ErgotherapeutInnen, PädagogInnen, PsychologInnen, PsychotherapeutInnen, PsychiaterInnen, NeurologInnen

Anwendungsbereich

Der Erwerb rechnerischer Fertigkeiten beginnt nicht mit dem Schuleintritt sondern baut auf Vorkenntnissen und Vorläuferfertigkeiten auf, die im Kleinkind- und Kindergartenalter erworben werden. Mit der neuropsychologischen Testbatterie für Zahlenverarbeitung und Rechnen bei Kindern - Kindergartenversion (ZAREKI-K) werden die relevanten Aspekte des Zahlenverständnisses, der Zahlenverarbeitung und des rechnerischen Operierens möglichst separat in verschiedenen Aufgabengruppen geprüft. Die Leistungen in den einzelnen Subtests stellen Prädiktoren für die Bestimmung von Risikofaktoren für eine spätere Dyskalkulie dar. Rechenstörungen sind etwa ebenso häufig wie Lese-/ Rechtschreibstörungen und stellen eine erhebliche Belastung für die schulische Entwicklung dar. Eine möglichst frühzeitige Erfassung und Förderung verbessert die schulische Entwicklungsprognose und senkt das Risiko für sekundäre psychische Störungen. ZAREKI-K ist für den Einsatz bei Kindergartenkindern im letzten Jahr vor der Einschulung gedacht.

Das Verfahren

Der ZAREKI-K ist als Individualverfahren konstruiert und sowohl hinsichtlich der theoretischen Grundannahmen wie auch hinsichtlich des Testaufbaus diente die ZAREKI (von Aster, 2001) als Modell. Die Aufgaben werden nach vorgegebenen Testinstruktionen mündlich, bzw. mittels Testvorlagen präsentiert und sind von den Kindern durch motorische, mündliche oder schriftliche (Antwortbogen) Reaktionen zu beantworten. Die Testbatterie enthält 18 Subtests:
1. Schätzen,
2. Zahlenerhaltung,
3. Mengenbeurteilung kognitiv,
4. Vorwärtszählen,
5. Rückwärtszählen,
6. Zählen in 2er-Schritten,
7. Vorgänger/Nachfolger,
8. Abzählen,
9. Zahlenlesen,
10. Zahlenschreiben,
11. Zahlenvergleich mündlich,
12. Zahlenvergleich schriftlich,
13. Symbol-Mengen-Zuordnung,
14. Visuelles Rechnen,
15. Kopfrechnen,
16. Zahlenstrahl,
17. Zahlennachsprechen,
18. Textaufgaben.

Diese 18 Aufgabengruppen lassen sich in 3 Indexskalen aufteilen:

  • Index 1: Zählen und Zahlenwissen (10 Aufgabengruppen)
  • Index 2: Numerisches Bedeutungswissen und Rechnen (6 Aufgabengruppen)
  • Index 3: Arbeitsgedächtnis (2 Aufgabengruppen).


Gütekriterien

Interne Konsistenz (Cronbachs Alpha): Eichstichprobe r= .93, High-Risk-Stichprobe r= .94.

Die Homogenität der Anforderungen wurde nach dem dichotomen logistischen Modell von Rasch geprüft. Die prognostische Validität wurde über ein Zweijahresintervall untersucht. 61.5 Prozent der Kinder, die in der 2. Klasse laut Zareki-R-Gesamtwert eine Dyskalkulie entwickelten, waren bereits mittels ZAREKI-K als "auffällig" klassifiziert worden. Die Rate falsch positiver Diagnosen mit ZAREKI-K betrug lediglich 4.5 Prozent.

Normen

Repräsentative Stichprobe von Kindergartenkindern des Kantons Zürich sowie High-Risk-Stichprobe von Kindern mit Entwicklungsauffälligkeiten.

Charakteristika und Vorzüge

  • Normierungsstichprobe für Kinder zwischen 60 und 84 Monate.
  • Zeitökonomisches Verfahren.
  • Erfassung relevanter Vorläuferfertigkeiten für das Erlernen der Mathematik.
  • Risikoabschätzung für die Entwicklung von Rechenstörungen.
  • Analyse der Testergebnisse ermöglicht eine frühzeitige Förderung betroffener Kinder.