D. Wechsler

WAIS-IV

Wechsler Adult Intelligence Scale - Fourth Edition

Deutsche Fassung: F. Petermann, 2012

D. Wechsler

WAIS-IV

Wechsler Adult Intelligence Scale - Fourth Edition

Deutsche Fassung: F. Petermann, 2012

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Gruppiert Produkte - Artikel
Produktname
1.245,00 €
WAIS-IV - Gesamtsatz
Manual 1, Manual 2, 2 Stimulus-Bücher, Mosaiktest, Protokollbögen (25 Stück), Aufgabenheft 1 (25 Stück), Aufgabenheft 2 (25 Stück), 2 Auswertungsschablonen, Koffer
Art.-Nr. 3711.00
1.378,50 €
WAIS-IV - Gesamtsatz inkl. Auswertungssoftware (Einzelplatzversion)
Sparen Sie über 40 % ggü. dem Software-Einzelpreis
Art.-Nr. 3711.18
124,50 €
WAIS-IV - Manual 1 (Grundlagen und Normen)
Art.-Nr. 3711.01
124,50 €
WAIS-IV - Manual 2 (Durchführung)
Art.-Nr. 3711.02
84,50 €
WAIS-IV - Protokollbogen
25 Stück
Art.-Nr. 3711.03
73,00 €
WAIS-IV - Aufgabenheft 1 - Symbolsuche
25 Stück
Art.-Nr. 3711.04
73,00 €
WAIS-IV - Aufgabenheft 2 - Durchstreichtest
25 Stück
Art.-Nr. 3711.05
253,50 €
WAIS-IV - Auswertungssoftware Einzelplatzversion
für 1 PC
Art.-Nr. 3711.16
464,00 €
WAIS-IV - Auswertungssoftware Netzwerkversion
bis 3 PCs
Art.-Nr. 3711.20
215,50 €
WAIS-IV - Auswertungssoftware Upgrade auf Netzwerkversion
für bis zu 3 PCs
Art.-Nr. 3711.21
90,00 €
WAIS-IV - Auswertungssoftware Lizenzerweiterung für Netzwerkversion
für +1 PC
Art.-Nr. 3711.22
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Anwendungsbereich
Intelligenztestverfahren zur Erfassung der kognitiven Leistungsfähigkeit bei (jungen) Erwachsenen
Anwendungsgruppe
Erwachsene
Alter
16 bis 89 Jahre
Durchführungsdauer
ca. 90 Minuten (Kerntests), 115 Minuten (inkl. optionaler Untertests)
Berufsgruppe
PsychologInnen, NeurologInnen, NeuropsychologInnen, PsychotherapeutInnen, SonderpädagogInnen
Software
erhältlich

Anwendungsbereich

Die WAIS-IV ist das weltweit am häufigsten eingesetzte Intelligenztestverfahren für Jugendliche und Erwachsene im Altersbereich von 16;0 bis 89;11 Jahren. Das Verfahren schließt an den Wechsler-Intelligenztest für Kinder und Jugendliche, WISC-IV (Anwendungsbereich von 6;0 bis 16;11 Jahre), an. Sie knüpft sowohl an die bewährte Wechsler-Tradition an, integriert aber darüber hinaus auch aktuelle Befunde aus der Intelligenzforschung.

Das Verfahren

Die WAIS-IV ist gegenüber ihrem Vorgängerverfahren, dem WIE (Wechsler Intelligenztest für Erwachsene), deutlich verändert. Neu entwickelte Untertests (z. B. Formenwaage, Visuelle Puzzle) ermöglichen es, Facetten der Intelligenz zu erfassen, die sich in der aktuellen Forschung als bedeutsam herausgestellt haben. Dazu wurde auch die Aufteilung in Verbal- und Handlungsteil aufgegeben und durch vier Indexwerte ersetzt. Darüber hinaus kann ein Gesamt-IQ mithilfe der Wechsler-Intelligenz-Skala bestimmt werden. Mit den vier Indizes lassen sich detaillierte Aussagen zu den Bereichen

  • Sprachverständnis,
  • Wahrnehmungsgebundenes Logisches Denken,
  • Arbeitsgedächtnis und
  • Verarbeitungsgeschwindigkeit

treffen.

Das Intelligenztestverfahren unterscheidet zwischen sprachlicher und praktischer Intelligenz. Diese Aufteilung ermöglicht eine differenzierte Einschätzung des Intelligenzniveaus einer Person. Weitere Analysen können auf der Untertestebene vorgenommen werden. So gelingt mit der Profilanalyse eine gezielte Aussage über Stärken und Schwächen einer Person. Zusätzlich liefern Prozessanalysen wertvolle Hinweise für fundierte Interventionen.


Gütekriterien

Die Reliabilitäten der Untertests liegen zwischen r = .76 und r = .91 und auf Indexebene zwischen r = .87 und r = .94. Für den Gesamtwert beträgt die Reliabilität r = .97.

Inhaltsvalidität gegeben, interne Struktur nachgewiesen, klinische Validierungsstudien mit Hochbegabten und Personen mit Intelligenzminderung.


Normen

Es liegt eine repräsentative und umfassende Normierung für Deutschland (N = 1650) aus dem Jahr 2012 vor.


Charakteristika und Vorzüge

  • Nachfolgeversion des WIE.
  • Einsatzgebiete:
    1. Im pädagogischen und klinischen Bereich zur Beurteilung von intellektueller Hochbegabung, Lernbehinderung, Teilleistungsschwächen oder Intelligenzminderung.
    2. Beurteilung der kognitiven Leistungsfähigkeit von Patienten mit neuropsychologischen Defiziten.
    3. Anhand der Testergebnisse erstellte Leistungsprofile liefern u.a. wichtige Informationen zur Behandlungsplanung.
    4. Leistungsprofile zur Unterstützung berufs- und bildungsbezogener Entscheidungen.
    5. Umfassende Möglichkeiten in der Forschung.
  • Attraktive, einfach handhabbare und moderne Testmaterialien.
  • Nutzerfreundliche Manuale sowie Protokollbögen.
  • Ökonomische sowie standardisierte Testdurchführung.
  • Computergestützte Auswertung des Verfahrens möglich.


Kombinationspreis: Gesamtsatz inkl. Software

Der WAIS-IV Gesamtsatz ist auch inklusive der Auswertungssoftware (Einzelplatzlizenz) erhältlich. Sie sparen über 40 % gegenüber dem Einzelpreis der Software.

Das Auswertungsprogramm für die WAIS-IV berechnet auf der Basis der Leistungen der getesteten Person automatisch die Indexwerte der Untertests und der Skalen, ermittelt signifikante Differenzen und Kontraste, erstellt einen Kurzbericht der Ergebnisse und ermöglicht die Visualisierung der Profile in Form von Wertpunkt-, T- und Index-Werten sowie Prozenträngen. Es berechnet automatisch den AFI sowie Diskrepanzen zum Gesamt-IQ und enthält ein Modul zur Visualisierung der Normtabellen.Daneben enthält die Software ein Zusatzmodul, das die Umrechnung von Normwerten erleichtert (Normwertrechner).


Programmeigenschaften

  • Dateneingabe: Das Programm verfügt über eine übersichtliche Personenverwaltung und eine komfortable Eingabe von Testergebnissen. Bereits bei der Eingabe werden Werte auf Plausibilität geprüft und Hintergrundinformationen zu den Untertests angezeigt. Auch lässt sich die Verhaltensbeobachtung protokollieren.

  • Datenhaltung: Die Daten werden in einem robusten Datenbanksystem auf SQL-Basis gesichert. Das Programm enthält Funktionen zum Sichern und Einspielen der Datenbank sowie zum Export einzelner Fälle.

  • Auswertung: Die Anzahl der Auswertungen ist unbegrenzt. Das Programm ist auch zeitlich uneingeschränkt anwendbar. Es ermittelt das Testalter, rechnet Testergebnisse in Wertpunkte und Indexwerte um, ermittelt Diskrepanzen auf Index- und Untertestebene, stellt Profilverläufe bei Mehrfachtestungen dar und rechnet die Ergebnisse automatisch in weitere Normwertskalen um.

  • Ergebnisdarstellung: Das Programm erstellt einen Report, der im Aufbau dem Ergebnisteil des Papierprotokollbogens entspricht. Zusätzlich enthält dieser Report auch noch einen schriftlichen Kurzbericht mit einer quantitativen Interpretation des Gesamt-IQs und der primären Indexwerte. Der Report kann als PDF-Dokument exportiert, gespeichert und ausgedruckt werden. Dabei sind die Seiten des Reports einzeln an- und abwählbar. Die zentralen Ergebnisse können zudem zur Weiterverwendung (z. B. in der Gutachtenerstellung) in die Zwischenablage kopiert werden.

  • Weitere Funktionen: Das Programm verfügt über ein ausführliches Nutzermanual, über einen Normwertrechner, mit Hilfe dessen sich Normwertskalen einfach ineinander umrechnen lassen sowie über eine integrierte Update-Funktion. Daten verschiedener Testpersonen können außerdem zusammengefasst und zur Weiterverwendung in Statistiksoftware oder Datenkalkulationsprogrammen exportiert werden.


Systemvoraussetzungen

Zum Betrieb der Auswertungssoftware wird folgende Systemkonfiguration empfohlen:

  • Betriebssystem: Windows XP, Windows 7, Windows 8 (Desktop), Windows 10 (Desktop), Mac OS X 10.8 oder neuer

  • Bildschirmauflösung: 1024*768 oder größer

  • Arbeitsspeicher: 512 MB oder mehr

  • Prozessor: Pentium IV oder neuer

  • Grafikkarte: 64 MB RAM oder mehr

  • Installierte Java-Laufzeitumgebung: Version 6.0 oder höher

  • Ein Programm zum Anzeigen von PDF-Dokumenten



Updates

Updates zu Ihrer installierten Version erhalten Sie hier. Ob Sie die aktuellste Version installiert haben, können Sie im Menü unter "Hilfe" -> "Suche nach Updates" überprüfen.


Auswertungsprogrammstruktur



Einzelplatzversion

Die Einzelplatzversion wird einmalig für einen Arbeitsplatz freigeschalten. Mit dem Upgrade auf die Netzwerkversion können zwei weitere Arbeitsplätze freigeschaltet werden.


Netzwerkversion

Die Netzwerkversion ist für bis zu drei Arbeitsplätze freigeschalten. Mit der Lizenzerweiterung zur Netzwerkversion können Sie weitere Arbeitsplätze freischalten.

Der Unterschied zwischen der Netzwerkversion und der Einzelplatzversion liegt im Pearson-Datenserver-Programm. Der Pearson-Netzwerk-Datenserver dient der zentralen Verwaltung von Nutzerdaten für die Auswertungssoftware und regelt die Zugriffskontrolle dieser Daten. Damit wird es möglich, in Firmennetzwerken von verschiedenen Rechnern aus auf den gleichen Datenstamm zuzugreifen. Gleichzeitig ist auch immer ein lokaler Betrieb der Auswertungsprogramme möglich. Zwischen lokalen Datenbanken und der zentralen Datenbank können Daten ausgetauscht und kopiert werden.

Da der Datenserver lediglich der Verwaltung von Nutzerdaten dient, kann er nur im Zusammenhang mit der Software verwendet werden, die für die Kommunikation mit dem Datenserver eingerichtet wurde. Auf allen Rechnern, für die der Zugriff auf die zentrale Datenverwaltung mit Hilfe des Datenservers vorgesehen ist, muss deshalb eine Instanz dieser Software installiert sein.

Der Datenserver kann unter Windows (ab Windows XP) und Linux verwendet werden. Er kann außerdem auch als Service unter Windows betrieben werden. 


Netzwerkversion in einer Terminalserver-Umgebung und Virtual Machine

Sie haben auch die Möglichkeit, das Auswertungsprogramm mit einer MySQL- oder H2-Datenbank anstatt des Pearson Datenserverprogramms zu nutzen. Dies bietet Ihnen die Funktion, die auf den Arbeitsplätzen installierten Auswertungsprogramme direkt und nach Ihren IT-strukturtechnischen Anforderungen mit der Datenbank zu verbinden.

HINWEIS: Bitte beachten Sie, dass wir Ihnen bei der Nutzung mit einer MySQL- oder H2-Datenbank keinen technischen Support bieten können. Daher sollte diese Option nur genutzt werden, wenn Sie einen qualifizierten Dankbank-Administrator in Ihrem Unternehmen haben.

Die Nutzung des Auswertungsprogramms mit einer Virtual Machine ist theoretisch möglich, jedoch können wir für die Funktionalität der Programme in einer Virtual Machine-Umgebung keine Gewährleistung oder technischen Support bieten.

Inhouse Schulung zur WAIS-IV – die Pearson Akademie kommt direkt in Ihre Institution vor Ort!


Füllen Sie bei Interesse bitte unsere Checkliste aus und schicken Sie uns diese per Fax, per E-Mail oder per Post zu:

Checkliste herunterladen und ausfüllen (PDF, 285 kB)


Im Nachgang kalkulieren wir den Aufwand der geplanten Schulung abhängig von den Gegebenheiten vor Ort (z. B. Räumlichkeiten und technische Ausstattung) und erstellen Ihnen ein individuelles Angebot.

Prof. Dr. Franz Petermann spricht über die WAIS-IV (Wechsler Adult Intelligence Scale - Fourth Edition), wesentliche Veränderungen des Wechsler-Tests und über die Zeit der Entwicklung des Verfahrens.

 

Herr Prof. Dr. Petermann, am 17.12.2012 veröffentlichen Sie in Zusammenarbeit mit Pearson Assessment den neuen Wechsler Intelligenztest für Erwachsene - die WAIS-IV. Welche wesentlichen Veränderungen im Vergleich zur WAIS-III (WIE) gibt es, Ihrer Meinung nach, bei der WAIS-IV?

Petermann: Neben der Aktualisierung der Testmaterialien ist es in erster Linie die neue Teststruktur, die auffällt. Die bisher übliche Einteilung in Verbal- und Handlungsteil entfällt. An ihre Stelle treten vier Indexwerte, die getrennt voneinander interpretiert werden können. Man kann aber, wie bisher, auch den Gesamtwert über alle erhobenen Fähigkeiten hinweg bestimmen. Darüber hinaus gibt es neue Untertests, um bestimmte Bereiche der kognitiven Fähigkeiten besser abzubilden. Dazu gehört die sogenannte fluide oder flüssige Intelligenz, eine grundlegende Fähigkeit zur Problemlösung, ohne dass man dabei auf Gelerntes zurückgreifen muss. 

Wo sehen Sie die großen Vorteile der WAIS-IV im Vergleich zur Vorgängerversion?

Petermann: Es gibt viele neue Befunde zur Intelligenz, die in die Testentwicklung eingeflossen sind. Und mit der WAIS-IV liegen auch wieder ganz aktuelle Vergleichswerte für die Interpretation von Testleistungen vor. Solange man davon ausgehen muss, dass gerade die Vergleichswerte von Intelligenztests relativ schnell veralten (man geht von 3 IQ-Punkten pro 10 Jahre aus), ist es unbedingt erforderlich, die Vergleichswerte entweder zu korrigieren oder eben – wie mit der WAIS-IV geschehen – neue Forschungsergebnisse in die Weiterentwicklung des Verfahrens einzubinden und gleichzeitig auch die Aufgabenstellungen zu aktualisieren. 

Und im Vergleich zu anderen Intelligenztests in diesem Bereich?

Petermann: Die WAIS-IV ist ein Verfahren, das verschiedene Leistungsbereiche, also kognitive Fähigkeiten, einbindet. Sie ist damit mehrdimensional und ermöglicht es, Stärken und Schwächen einer Person in einzelnen Teilbereichen differenziert herauszustellen und die einzelnen Facetten miteinander ins Verhältnis zu setzen.
Der große Vorteil der WAIS-IV liegt aber auch darin, dass dieser Test nahtlos an die WISC-IV anschließt.  Mit den Wechsler-Skalen liegen sehr gut aufeinander abgestimmte Verfahren für die gesamte Lebensspanne vor. 

Wo sehen Sie die hauptsächlichen Anwendungsfelder der WAIS-IV?

Petermann: Es ist ein Test für die Leistungsdiagnostik, daher sind die Einsatzbereiche sehr vielfältig. Eigentlich kann der Test bei allen Fragestellungen eingesetzt werden, bei denen es darum geht, kognitive Fähigkeiten zu ermitteln. Das kann auch bedeuten, dass Personen ihre eigenen kognitiven Ressourcen erfahren möchten.
Selbstverständlich lässt sich das Verfahren aufgrund seiner breiten Aussagemöglichkeiten auch gut im Rahmen von Rehabilitation oder Therapieplanung oder – ganz anders – im Rahmen von beruflichen Entscheidungen einsetzen. 

Welchen besonderen Herausforderungen mussten Sie bei der Entwicklung der WAIS-IV begegnen?

Petermann: Die größte Herausforderung lag wohl darin, über die große Altersspanne hinweg Personen zu motivieren, sich einer Intelligenztestung zu stellen. Hier hat sich dann gezeigt, dass vor allem jüngere und ältere Menschen viel leichter zu motivieren waren als die Menschen im mittleren Altersbereich. Dabei musste vor allem berücksichtigt werden, zeitnah eine bundesweite repräsentative Stichprobe zu organisieren, die Menschen aller Altersstufen und aus allen Bildungsschichten berücksichtigt. Und gerade auch die Zusammenarbeit mit vielen Partnern hat uns vor die Aufgabe gestellt, Routinen zu finden, die die Qualität der Datenerhebung sicherstellen sollten. - Moderne Testentwicklung setzt eine hervorragende Logistik, ein sehr gut eingespieltes Team und gute Planung im Vorfeld voraus. 

Gibt es besondere Situationen während der deutschen Adaptation der WAIS-IV, die Ihnen im Gedächtnis geblieben sind?

Petermann: Hier wäre auf jeden Fall die große Offenheit aller beteiligten Partner zu nennen, sich auf dieses Projekt einzulassen.  - Ich erinnere mich aber auch an eine ältere Testteilnehmerin, die mir ganz stolz berichtet hat, wie viel Spaß es ihr gemacht hat, ihre Leistungen zu zeigen.

Was fanden Sie persönlich bei der Herausgabe der WAIS-IV besonders bemerkenswert?

Petermann: Das große persönliche Engagement und die hohe Disziplin aller Mitwirkenden haben mich besonders beeindruckt.
Unser Team hat seit fast einem Jahrzehnt umfangreiche Erfahrungen mit den Wechsler-Skalen gesammelt. Dadurch haben sich Routinen eingespielt, die zu zahlreichen Synergien geführt haben.

Gibt es etwas, was (neue) Anwender der WAIS-IV unbedingt beachten sollten?

Petermann: Alle Anwender, auch die bereits in der Durchführung von Wechsler-Tests erfahrenen, sollten die Durchführungsanleitungen gut durcharbeiten. Es gibt einige Veränderungen in den Anleitungen, die vielleicht nicht so offensichtlich sind, aber dennoch beachtet werden müssen, um eine angemessene Beurteilung der Fähigkeiten einer Person zu ermöglichen. Dazu gehören Veränderungen in den Aufgabenstellungen oder in den Abbruchregeln.

Für unerfahrene Testleiter bietet es sich auch an, über eine Schulungsmaßnahme Erfahrungen in der Durchführung, Auswertung und Interpretation der WAIS-IV zu sammeln.

Eine Schlussfrage: Haben Sie die WAIS-IV selbst schon an sich, Freunden, Bekannten oder Kollegen getestet?

Petermann: Ja, und nicht nur mir gefällt das ansprechende Testmaterial. Man spürt immer wieder, dass die getesteten Personen Spaß daran haben und sehr motiviert sind, gute Leistungen zu zeigen. Mir gefällt auch, dass viele Personen großes Interesse an ihren erzielten Ergebnissen haben, also wissen möchten, wo ihre Leistungsschwerpunkte liegen.

Alle Infos zur WAIS-IV im Überblick:

>> WAIS-IV Manual (PDF, 2,9 MB)